Silvester in Ditzum 2014

Nach einigen Jahreswechsel im erweiterten Emsland, haben wir uns diesmal  die Insel Sylt vorgenommen. Aufgrund der Wetterkapriolen, Schnee, Glatteis und Sturm, fahren wir aber doch wieder mit etwas Verspätung nach Ditzum ins Dollart-Gebiet. In der Zeit vom 30.01.2014 bis zum 05.01.2015 haben wir 872 km zurück gelegt. Bei der Abfahrt haben wir noch nicht geahnt, dass wir fast die gesamte Zeit in Ditzum zubringen.

 

Text: Hans-Werner                                                                                       Fotos: Hans-Werner und Lena

 

Dienstag, 30.12.2014

Bei der Autobahnfahrt in Richtung Norden verläuft alles ruhig. Der Stellplatz in Ditzum (Gebühr EUR 7,00) ist gut besucht, doch ein Plätzchen für uns gibt es alle mal. So nach und nach treffen noch weitere Wohnmobilisten ein. Wir laufen gegen Abend ein wenig auf den uns mittlerweile bekannten Wegen durch den Ort.

Tagesstrecke: 415 km

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hausgemachte Quiche an Feldsalat und Tomaten

 

Mittwoch, 31.12.2014

Heute Vormittag hat die Fischereigenossenschaft nur noch einen kurzen Resteverkauf und schließt dann bis Mitte März 2015. Viel Auswahl gibt es nicht mehr, deshalb begnügen wir uns mit ein paar Matjes.

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Das Wetter wechselt ständig und bringt uns Sonne, starken Wind und ab und zu eine Regenschauer. Trotzdem spazieren wir viel in und um Ditzum herum. Als uns gegen Mittag der große Hunger erwischt gehen wir in die Schifferbörse und genießen die friesische Küche bei „Grau Aarfen“ und „Dicke Bohnen“.

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Grau Aarfen mit Bratkartoffeln und Mettenden

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Dicke Bohnen mit Bratkartoffeln und Mettenden

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Ems-Sperrwerk bei Ditzum

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Am Abend machen wir uns wieder Raclette und gehen in den Hafen zum mitternächtlichen Feuerwerk.

Tagesstrecke: 0 km

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Raclette for Two bei Dinner for One

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unsere Angie war auch dabei

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Donnerstag, 01.01.2015

Draußen ist es so stürmisch, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken ist. Bleiben wir halt noch einen Tag in Ditzum. Am Hafen gibt es eine kleine Kneipe, „Der fliegende Holländer“. Hier gibt es heute zu den Getränken als holländische Spezialität „Oljeballen“.

Tagesstrecke: 0 km

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Sanddorn-Grog mit Oljeballen

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Freitag, 02.01.2015

Der Wind hat nachgelassen, sodass wir uns in Richtung Leer aufmachen. Die paar Plätze des Wohnmobil-Stellplatzes sind belegt, deshalb stellen wir uns nebenan auf den Parkplatz „Große Bleiche“.

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Der Rundgang durch die Altstadt, an die Ufer der Leda und in die Fußgängerzone führt uns unweigerlich wieder zur Hotelbar „Tiffany“. Es ist Mittagszeit und der „Grünkohl mit Pinkel“ lockt. Doch wird unser Magen auf eine schwere Probe gestellt, denn in dem Lokal muss die eine Bedienung sich vorne um die Gäste kümmern und in der Küche die Speisen zubereiten. Da es leider nur wenig Alternativen gibt, bleiben wir sitzen, warten zwei Stunden auf das Essen und bedauern die Bedienung. Aber, geschmeckt hat es!

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Grünkohl mit Pinkel

Bei der Ausfahrt aus Leer bläst der Wind aber wieder dermaßen, dass wir uns gar nicht viel absprechen müssen und das Wohnmobil wird in Richtung Ditzum gelenkt. Der kleine Ort mit dem schönen Stellplatz hat uns wieder und der freundliche Kassierer, der allabendlich bei jedem Wind und Wetter vorbei kommt, freut sich auch.

Tagesstrecke: 41 km

 

Samstag, 03.01.2015 bis Sonntag, 04.01.2015

Jetzt machen wir es uns eben hier in Ditzum gemütlich und nutzen jede Gelegenheit für kleinere und größere Spaziergänge. Wobei es der Spaziergang am Samstag über Oldendorp, Ditzumerhammrich (Einkehr in einem von Holländern geführten Café bei Tee und Krokketjes Special), zur Plattform, und am Deich entlang über Pogum wieder nach Ditzum mit seinen 13 km ganz schön in sich hatte.

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Kirche in Oldendorp

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Danach schmeckte die Fischplatte in der Schifferbörse gerade nochmal so gut.

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Den Sonntag haben wir mit faulenzen und spazieren verbracht. Zu der Musikveranstaltung im „Fliegenden Holländer“ sind wir zwar frühzeitig hingegangen, da das Platzangebot nur recht gering ausfällt, doch waren wir leider zu spät. An der Tür hing schon das Schild „Wegen Überfüllung geschlossen“. Schade!

Tagesstrecken: nichts

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Ditzumer Hafen

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Wartehäuschen am Außenanleger

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Pogumer Kirche

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Ditzumer Windmühle

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Montag, 05.01.2015

Die Heimat ruft.

Tagesstrecke: 416 km

 

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