An der Nahe Fronleichnam 2012

Text:Hans-Werner                                                                                                                             Fotos: Hans-Werner und Lena

 

Über das verlängerte Wochenende möchten wir ein wenig raus, ohne viele Kilometer zu fahren. Das Wetter verheißt zwar nichts besonders Gutes, trotzdem gehen wir unser Ziel -die Nahe- an.

 

Mittwoch, 06.Juni 2012

Bereits in Wiesbaden schüttet es wie aus „Eimern“. Überall steht das Wasser nur so auf der Straße. Mit der Zeit klart das Wetter aber auf.

In Bad Sobernheim bekommen wir noch problemlos Platz auf dem Stellplatz (Vielleicht aber auch nur, weil auf dem Sportplatz nebenan über das gesamte Wochenende ein Jugend-Handballturnier mit Zeltlager stattfindet.). Aber das Wetter ist wieder besser. Der Stellplatz hat große Parzellen (Gebühr EUR 7,00/N.; Strom pauschal EUR 2,00; Ents. frei; Wasser 80 l für EUR 1,00 und 10 l für EUR 0,10).

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Wir machen noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort, den wir bereits von einem früheren Besuch kennen, werden in Höhe des NETTO von einer Regenschauer erwischt, finden neue Ecken des Ortes, trinken zwei Wein und gehen zum Platz zurück. Warum auf unserer SP-Seite so viel Platz war, merken wir jetzt – kein Fernsehempfang und kein Internet.

Tagesstrecke: 104 km

 

Donnerstag, 07.Juni 2012 (Fronleichnam)

Bei tollem Wetter machen wir heute eine Radtour. Zuerst steuern wir in Merxheim das Pfarrfest, von dem wir Plakate gesehen haben, an. Dort soll es „Gefüllte“ zu Essen geben, eine Spezialität der Nahe-Saar-Region. Wir sind aber noch etwas früh, die Kirche ist noch nicht aus. So vertreiben wir uns die Zeit bei einem Glas Wein. Nach dem sich die Plätze so langsam gefüllt haben, gibt es noch etwas Musik und dann das gute Essen: Kartoffelkloß mit Hackfleischfüllung in einer Schinken-Sahne-Soße und ein Schälchen Apfelmus.

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Nach dem Essen können wir noch nicht aufs Fahrrad. Deshalb machen wir noch einen Spaziergang zum Weingut Klein, dem Lieferanten des Pfarrfestes, und schauen uns die Kirche an, die ehemals als Schlosskirche erbaut worden ist.

Jetzt können wir weiter fahren und schaffen es auch bis Kirn. Hier machen wir noch einen ganz kleinen Rundgang, essen auf dem Marktplatz ein Eis und machen uns wieder auf den Rückweg. Die Radwege waren überall toll ausgeschildert.

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Abends gibt es noch ein heftiges Gewitter. Die Zelter des Sportfestes tuen mir leid.

Tagesstrecke: 0 km

 

Freitag, 08.Juni2012

Wir haben jetzt zwei Nächte mit lauter Musik gehabt, und nur in Bad Sobernheim möchten wir auch nicht bleiben, also fahren wir heute Morgen etwas weiter, auf den Stellplatz nach Fischbach (Gebühr EUR 6,50 für die erste Nacht, zweite und dritte Nacht wird dann immer billiger; Strom EUR 2,00 pauschal; V+E kostenlos). Der SP liegt wunderbar, direkt an der Nahe, und wird toll geführt. Der Besitzer wohnt selbst mit seinem Womo auf dem Platz.

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Wir wollen uns noch etwas bewegen und auch Essen. Dabei landen wir beim GLOBUS (etwas über einen Km entfernt), feiern mit dem GLOBUS Geburtstag und essen einen Spießbraten (wir würden superdickes 3 cm hohes Schwenksteak sagen) mit Brötchen und saurer Gurke für EUR 4,50.

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Zurück beim Womo, ruhen wir uns in der Sonne aus. Nach kurzer Zeit werden wir aber von einem lauten Gehupe geweckt. Der Bäcker fährt den Stellplatz morgens und nachmittags an. Also nichts mit Schönheitsschlaf in der Sonne. So machen wir noch einen kleinen Spaziergang zum alten Kupferbergwerk, etwa 3 km oberhalb von Fischbach.

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Tagesstrecke: 24 km

 

Samstag, 09. Juni 2012

Heute möchten wir eine kleine Rundfahrt mit dem Womo machen, aber nachher wieder auf unseren Platz nach Fischbach zurückkommen. Dies ist für den Betreiber überhaupt kein Problem und ganz flott habe ich ein schönes „Belegt“- Schild für unseren Platz.

Nach einer etwas umständlichen Parkplatzsuche spazieren wir durch Oberstein. Das Stadtbild wird verständlicherweise von den Edelsteinen beherrscht, aber auch von den allgegenwärtigen Spießbraten, der örtlichen Spezialität.

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Danach geht es noch nach Idar. Dort ist heute ein Edelstein-Markt.

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Nach einem Auf und Ab auf den kleinen Straßen des Hunsrücks landen wir in Herrstein. Auf einem abgetrennten Teil des Parkplatzes befinden sich fünf kostenlose Plätze für Womos mit V+E.

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Unter dem Uhrturm hindurch betreten wir das Innere des Städtchens und werden von der geballten Ladung von schönen Fachwerkhäusern überrascht.

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Zur Stärkung zieht es uns zur „Zehntscheune“. Hier soll es besonders gute „Gefüllte“ geben. Wir entscheiden uns beide für das „Herrsteiner Duett“ (ein Gefüllter und ein Leberknödel). Ich habe nicht ganz aufgegessen!!! Lena hat den Teller zwar leer gegessen, aber nun auch keine „Lust“ mehr noch weiter zu laufen. Es geht nur noch mal kurz zur „Kräuterhexe“.

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Fußball-Abend !!!

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Tagesstrecke: 33 km

 

Sonntag, 10. Juni 2012

Heute lassen wir es ruhig angehen, essen noch auf dem Platz zu Mittag und machen dann auf der Heimfahrt noch einen kurzen Stopp in Bad Kreuznach. Hier laufen wir noch durch einen Teil der Altstadt und zu den Brückenhäusern. Dann geht es heim.

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Tagesstrecke: 132 km

 

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